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The Prestige – Die Meister der Magie

Gestern abend in The Prestige gewesen. Beim Aussteigen, aus der U-Bahn, war der halbe Ring von einer dünnen, grauen Schmiere bedeckt. Ziemlich rutschige Sache.

Das Rex war auch dreckig, aber kein bischen schmierig.

Der Film spielt zur Zeit der vorletzen Jahrhunderwende und handelt von zwei ergeizigen, jungen Show-Magiern. Der eine gespielt von Hugh Jackman ist ein brillianter und skrupellose Darsteller, dem allerdings die wirklich guten Tricks fehlen. Der andere, dargestellt von Christian Bale, tritt ruppig und stillos auf, macht das aber mithilfe seiner genialen Erfindungen mehr als wett.

Es kommt wie es kommen muß und man sieht die beiden Magier, die am Anfang des Films noch Freunde sind, als mit allen Mitteln kämpfende Konkurenten wieder, die noch nicht einmal vor Mord zurückschrecken.

Der Film ist spannend und zeichnet ein gelungenes Bild vom beginnenden 20 Jahrhundert. Sogar ein bischen Gesellschafts, oder eher Menschenkritik, ist zu finden.

Die Dialoge sind stimmig und die Schauspieler, allen voran Christian Bale bringen eine überzeugende Leistung.

Sicher ein überflieger ist der Film wegen seiner etwas flachen Handlung nicht und auch die Aufklärung am Ende läßt sich schon früh erahnen. Dennoch macht der Film Spaß.

Soundtrack Highlight: “Analyse” von Thom Yorke, wird im Abspann gespielt, also umbedingt bis zum Ende angucken ;).

7 von 10 aus dem Hut gezauberte Kaninchen

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